ACE Lasers AG-1 grüner Laserpointer (5–50 mW)
- Farbe
- 532 nm
- Leistung
- 5–50 mW
- Batterie
- 2× AAA
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Bei einer Sternführung will jeder wissen: Welcher Punkt ist Wega, wo liegt die Andromedagalaxie? Ein grüner Laser zeichnet in klaren Nächten eine sichtbare Linie zum Himmel – und beantwortet die Frage, ohne dass jemand Ihrem ausgestreckten Arm folgen muss.
Das meistgewählte ACE-Pro-Modell: grün, 532 nm, 50–500 mW, 18650-Akku und Sicherheitsschlüssel.
Bei Dunkelheit streut das Laserlicht an winzigen Teilchen in der Luft. Dadurch wird nicht nur der Punkt, sondern der ganze Strahl sichtbar – er scheint bis zu den Sternen zu reichen. Grünes Licht mit 532 nm nimmt das Auge dabei besonders hell wahr, besonders wenn es dunkeladaptiert ist. Rote Laser zeigen den Strahl deutlich schwächer, Violett kaum.
Wie gut der Strahl zu sehen ist, hängt von der Leistung und von der Luft ab: In feuchter, dunstiger Luft ist er heller, in sehr trockener, klarer Höhenluft schwächer. Lichtverschmutzung über Städten macht ihn ebenfalls weniger auffällig.
| Situation | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Allein oder in kleiner Runde | AG-1 (5–50 mW) | Strahl in dunkler Nacht sichtbar, AAA-Batterien |
| Sternführungen, Vereinsabende, größere Gruppen | AGP-3 Pro (50–500 mW) | Strahl deutlich sichtbar, 18650-Akku für lange Abende |
| Mobil, z. B. auf Bergtouren | AGP-2 Pro Mini (50–500 mW) | 12 cm kurz, 16340-Akku |
Für Volkssternwarten und astronomische Vereine ist der AGP-3 Pro die übliche Wahl: Auch Teilnehmende in der hinteren Reihe sehen, wohin Sie zeigen. Ein Ersatzakku (PowerFox 18650) sorgt dafür, dass der Laser auch bei langen Beobachtungsnächten durchhält – Kälte verkürzt die Akkulaufzeit.
Ausführliche Tipps für Vereine und Guides finden Sie im Beitrag Sternführung mit dem grünen Laser.
Viele Sternfreunde nutzen einen Laser auch als Zielhilfe, um ein Teleskop grob auf ein Objekt auszurichten. Dabei gilt: Der Laser zeigt die Richtung am Himmel, er ersetzt aber keine Sternkarte. Leuchten Sie niemals durch das Teleskop, ein Fernglas oder einen Sucher – die Optik bündelt das Licht und kann das Auge schwer schädigen. Wer den Laser am Teleskop befestigt, sollte sicherstellen, dass er sich nicht versehentlich einschalten kann, wenn jemand ins Okular blickt.
Im Herbst und Winter sind die Nächte lang und früh dunkel – ideal für Führungen mit Familien und Schulklassen. Leichter Dunst macht den Strahl heller, dichter Nebel schluckt ihn. Bei Frost sinkt die Akkuleistung: Tragen Sie den Laser körpernah und haben Sie einen Reserveakku dabei.
Gerade bei Astronomie-Veranstaltungen ist die Verantwortung groß: Dunkelheit, viele Menschen, Flugverkehr. Richten Sie den Laser nie auf Personen, Tiere, Fahrzeuge oder Luftfahrzeuge, halten Sie ihn außerhalb der Reichweite von Kindern und erklären Sie der Gruppe vorab, dass nur Sie den Laser bedienen. Eine Laserschutzbrille für 532 nm ist bei Pro-Modellen empfehlenswert. Für Veranstaltungen und Standorte können besondere Regeln gelten; als Käufer sind Sie für deren Einhaltung verantwortlich. Mehr: Sicherheitshinweise für Laserpointer.
Alle grünen Modelle: starke grüne Laserpointer. Für Vereine mit mehreren Guides: Pro-Set in drei Farben.
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